donnerstag, 2. april 2015. basel.

schon wieder mittagessen mit dem selben herrn wie gestern. daran könnte ich mich gewöhnen. heute hatte das atlantis am kohlenberg die ehre, uns zu bewirten. (ja, hier bin ich bis dato auch noch nie gewesen. mea culpa.)

im restaurantbereich im ersten stock herrscht eine gediegene atmosphäre. es ist alles picobello eingerichtet; sehr clean und doch gemütlich. viele anzugträger scheinen hier ihren mittag zu verbringen. da komme ich mir mit t-shirt, jeans und turnschuhen wie zu hause vor und fühle mich wohl. herrlich.

die karte habe ich im vorfeld schon auf der website studiert. ich komme also vorbereitet. als vorspeise gibt es gemüsecremesuppe und zum hauptgang australische lammkoteletts provenzalischer art, kartoffelgratin und ratatouille (fr. 25.90), begleitet von einem gläschen ojo de agua (fr. 6.90), ein malbec aus mendoza, argentinien. von der suppe bis zum wein ist alles vorzüglich, das lamm perfekt gebraten und das ratatouille zum niederknien. in solchen momenten wünscht man sich ins schlaraffenland, damit der teller nicht leer werde. hinzu kommt, dass das servicepersonal sehr aufmerksam aber nicht aufdringlich ist.

kostenpunkt: 70.00 für zwei personen, inklusive trinkgeld (heute war ich dran mit zahlen)
wiederkommwahrscheinlichkeit: sehr hoch; die kombination aus toller atmosphäre, hervorragender küche und gutem service lässt mich das menü surprise, das auf der abendkarte zu finden ist, ungeduldig erwarten


den obligaten koffeinschub gab es anschliessend im saint louis an der elsässerstrasse, welche direkt nach saint-louis führt. wie passend. hier wollte ich eigentlich schon am sonntag absteigen, habe es dann aber zeitlich nicht geschafft.

wie so viele andere cafés auf meiner bisherigen tour ist auch das saint louis ein kleiner quartierjuwel. eine handvoll tische, eine theke, eine zweigruppige espressomaschine und alles recht grosszügig gestuhlt. man sitzt sich also nicht gegenseitig auf dem schoss. der espresso (fr. 4.30) ist vortrefflich und kann es beinahe mit dem special blend aus dem frühling aufnehmen. klar, es ist der blend no. 2 von hænowitz & page. ich bleibe eine stunde, nehme zwei davon und blättere durch die woz von letzter woche. ferien eben.

die espressotassen sehen denen im blue bottle in brooklyn übrigens zum verwechseln ähnlich. es sind wohl die gleichen.

café saint louis espresso
saint louis, basel, vs ...

blue bottle coffee and cookie
blue bottle, brooklyn

kostenpunkt: 10.00, inklusive trinkgeld
wiederkommwahrscheinlichkeit: sehr hoch; der wohlfühlfaktor war sofort da und der kaffee ist top